3 TIPPS GEGEN VOREINGENOMMENE ENTSCHEIDUNGSFINDUNG

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Donnerstag 04 März 2021

04 March 2021

Nicht selten führen unbewusste kognitive Verzerrungen dazu, dass wir etwas....

2:00 Min

Nicht selten führen unbewusste kognitive Verzerrungen dazu, dass wir etwas (oder jemanden) nicht objektiv einzuschätzen können, ohne von separaten Faktoren beeinflusst zu werden. Laut Dr. Travis Bradberry, Co-Autor des Buches Emotional Intelligence 2.0, können „unbewusste Vorteile so stark sein, dass sie uns zu irrationalem Verhalten verleiten, welches mit unseren Werten und Überzeugen nicht übereinstimmt”. Hier sind drei Wege, wir sie vermeiden können.

 

Wissen ist Macht

Kognitive Verzerrungen dienen oft dazu, „Lücken zu füllen“. Zum Beispiel reden wir von Vorausschauverzerrung, wenn wir davon ausgehen, dass andere unsere Gefühle, Ansichten und Werte teilen, was unser Urteilungsvermögen einschränkt. Wenn wir uns dieser Gefahr bewusst sind, achten wir stärker darauf, wie wir und unsere Entscheidungen beeinflusst werden. Halten Sie sich an diesen Experten-Tipp, um Ihre Selbstwahrnehmung am Arbeitsplatz zu stärken und unbewusste Vorteile zu überwinden.

Nutzen Sie das SPADE-System

Gokul Rajaram, ehemalige Führungskraft bei Google, hat das SPADE-System entwickelt: Setting, People, Alternative, Decide, Explain, um Unternehmen dabei zu helfen, schwierige Entscheidungen mit mentaler Klarheit zu treffen. Das Toolkit stützt sich auf Konsens zwischen Besitzern, Inklusivität und Koordination zwischen allen Stakeholdern. So kann eine umfangreiche Liste an Alternativen geschaffen und um Feedback gebeten werden, ohne Gruppendenken oder Standard-Konformität zu riskieren. Hier können Sie mehr über die SPADE-Methode erfahren.

Suchen Sie nach weiteren Perspektiven

Wir treffen unsere Entscheidungen oft auf Basis bekannter Informationen und beschränken uns auf einen spezifischen Teilsatz an Informationen. Eine einfache und effektive Methode zur Vermeidung von Voreingenommenheit ist es, andere um weitere Vorschläge zu bitten – im besten Fall Personen, denen wir vertrauen. Ehrliches Feedback aus verschiedenen Blickwinkeln erweitert unsere Wahrnehmung und hilft uns dabei, tote Winkel zu vermeiden.