EIN TAG IM LEBEN DES... RASTKO NICIĆ

UNSERE MITARBEITER

Freitag 30 April 2021

Rastko Nicić ist Leiter der Retail-Abteilung bei der UniCredit Bank Serbia in Belgrad. Er liebt es, morgens mit dem Fahrrad an den beiden Flüssen Belgrads entlangzufahren und in seiner Freizeit spielt er mit seiner Band, die er zusammen mit andere Kolleginnen der Bank gegründet hat, Gitarre. Bei der Arbeit schätzt er vor allem ehrliches Feedback und konkrete Ergebnisse.

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Wer sind Sie, seit wann sind Sie bei UniCredit und was machen Sie dort?

 

Ich habe einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften, aber ich war schon als Kind in die Musik verliebt. Irgendwie konnte ich mich selbst davon überzeugen, dass Musik mir bei Mathe helfen könnte, also habe ich alle Prüfungen in Mathematik, Statistik und Buchhaltung gemacht. Ich kam 2005 zur UniCredit Bank Serbia und leite nun nach 16 Jahren die Retail-Abteilung. Durch meine Tätigkeit in verschiedenen Abteilungen, wie z.B. Risk und Global Banking Services, habe ich einen guten Überblick und eine breite Perspektive über das Geschäft der Bank gewonnen. Ich betrachte mich jetzt als „Banker“!

 

Können Sie Ihren idealen Arbeitstag beschreiben? 

 

Mein idealer Arbeitstag beginnt sehr früh, etwa um 5:40 Uhr, wenn ich eine einstündige Fahrradtour (25 km) mache und noch Zeit habe, nach Hause zu kommen, bevor meine Kinder aufwachen. Normalerweise schalte ich den Computer um 8 Uhr morgens ein, oder etwas früher, je nach meinem Terminkalender. Vor COVID-19 war es meine morgendliche Routine, mich auf die Arbeit vorzubereiten und ins Büro zu gehen, was ich ein wenig vermisse. Aber ich habe einige dieser Teile meiner Routine beibehalten, um mich motiviert zu halten und mental auf die Aufgaben des Tages vorzubereiten. Selbst während meiner Fahrradtour denke ich normalerweise über die täglichen Aufgaben, Ideen und Möglichkeiten nach

 

Wie der Rest des Tages abläuft, hängt davon ab, ob ich Filialen besuche oder im Büro/zu Hause bleibe. Wenn ich in Belgrad bleibe, habe ich in der Regel einen vollen Tag mit Meetings. Einige davon sind reine Status-Updates zur Unterstützung des Teams, einige Meetings sind Brainstorming-Sitzungen, und einige dienen der strategischen Planung und Prognose. Wenn ich mit dem Head of Sales auf Filialbesuche gehe, verlassen wir Belgrad um 8 Uhr morgens und versuchen, mindestens zwei Filialen zu besuchen. Das bedeutet, dass wir gegen 20 Uhr wieder in Belgrad sind. Unser Ziel ist es, ehrliches Feedback und einen realistischen Überblick über unser Geschäft zu bekommen. Ich würde den Tag als erfolgreich betrachten, wenn wir mit neuen Ideen aus den Meetings und einigen konkreten Ergebnissen zurückkommen.

 

Was essen Sie normalerweise zum Mittag?

 

Es kommt darauf an. Wenn wir Filialen besuchen, habe ich kaum Zeit zum Essen. Ein schneller Snack oder ein Salat reichen aus. An normalen Tagen versuche ich, drei feste Mahlzeiten zu mir zu nehmen.  Ich muss zugeben, dass ich manchmal Mahlzeiten ausfallen lasse, aber ich versuche wirklich, darauf zu achten. Ich liebe Essen, das abwechslungsreich ist und aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fett und Ballaststoffen besteht. 

 

Können Sie eine Insider-Anekdote über einen lustigen Moment erzählen, den Sie bei der Arbeit erlebt haben? 

 

Da wir bei der Arbeit so viel Zeit miteinander verbringen, gibt es eine Menge lustiger Momente. Normalerweise versuchen wir, eine positive Atmosphäre zu schaffen, wenn wir ein Brainstorming oder sogar eine Budgetierung durchführen. Als wir zum Beispiel während eines Meetings über Volumen sprachen, haben einige aus dem Team nicht verstanden, ob wir über Euro oder serbische Dinar sprechen. Da die Zahlen in Dinar definitiv höher sind, wäre die gleiche Zahl in Euro sehr ambitioniert. Die Erleichterung, die sich im Raum ausbreitete, als wir klarstellten, dass wir über Euro sprachen, ist mit Worten nicht zu beschreiben. Und obwohl diese Zahl immer noch sehr ambitioniert war, fiel es dem Team definitiv leichter, sie zu akzeptieren. 

 

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Sind Sie ein Morgen- oder Abendmensch?

 

Ich bin definitiv ein Morgenmensch. So funktioniere ich besser, neue Ideen kommen leichter und meine Gedanken sind klar und fokussiert.

 

Wie sieht Ihre Morgenroutine vor der Arbeit aus? 

 

Meine morgendliche Fahrradtour ist eine der besten motivierenden physischen und psychischen Aktivitäten, die ich mir vorstellen kann.

 

Lieblingstageszeit?

 

Definitiv morgens, nach dem Sonnenaufgang an Belgrads zwei Flüssen und dem Ada-See. Musikalische Veranstaltungen finden jedoch meist nachts statt, daher bevorzuge ich in diesem Fall die Abende. Außerdem glaube ich nicht an die Trennung von Arbeit und Freizeit – alles, was wir tun, ist Teil unseres Lebens und unserer selbst. Deshalb habe ich eine Band in der Bank gegründet! 

 

Haben Sie ein Hobby? (falls ja, erzählen Sie uns bitte mehr)

 

Die Gitarre ist definitiv mein größtes Hobby. Die Aufregung, einen neuen Song zu lernen, das Verbessern meiner Technik und eine nicht enden wollende Geschichte der Musiktheorie werden mein ganzes Leben andauern. Da die Musik ein Hobby ist, kann ich ohne Druck und rein zum Vergnügen spielen.